March 01, 2007

Indien

Schande über mein Haupt, dass ich seit Oktober keinen Eintrag mehr hinbekommen hab. Die letzten 4 Monate sind sowas von ratz fatz verflogen, dass ich selbst nicht weiß wohin. Gelobe Besserung!

So jetzt zum Indien Trip. Wie ihr unschwer auf den nachfolgenden Bildern erkennen könnt, hat diese Reise unglaublich viele und durchweg positive Eindrücke hinterlassen.

Die ganze Geschichte fing mit Thaddy, mir und "one night in Bangkok" an. Auf Details kann ich an dieser Stelle leider nicht eingehen, aber ich kann versichern dass der Spaß nicht zu knapp kam. Einen Tag später trafen wir dann Flo, der aus IGB angereist war, auf indischem Boden in Mumbai. Danke noch mal an Greg der uns für den 1. und letzten Tag in seiner Bude unterschlupf bot.

Unser erster Flug ging am 24.12. von Mumbai nach Trivandrum ganz in den Süden. Um 23.00 Uhr gelandet, fuhren wir noch in das 50km nördlich gelegene Varkala. Traumhafter Strand besonders durch die roten Klippen im Hintergrund ein Blickfang.

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Nach 2 gechillten Tagen und sehr gutem Seafood machten wir uns dann weiter Richtung Norden auf nach Kollam um dort unser Hausboat zu borden. Nach einer kurzen Bier-einkaufs-tour (36X660ml) sollten am 26.12.06 die 3 entspanntesten Tage (ich würde behaupten die wir bis jetzt erlebt haben) beginnen. Die Bilder können hoffentlich etwas von der Atmosphäre rüberbringen:

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Von Bord in Kochin vertrieben wir uns dort noch etwas die Zeit mit Ayurveda Massage und Stadterkundungen bis wir am 30.12. dann nach Goa, in das angepriesene „Ibiza von Indien“ flogen.

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Mit den vermeintlichen Aussagen „Goa sei komplett ausgebucht“ und „ihr bekommt kein Zimmer mehr“ machten wir uns dann, nach einer 1,5 stündigen Taxi fahrt vom Flughafen nach Vagator, um 22 Uhr auf den weg eine Bleibe zu suchen. Dies gelang eigentlich recht fix aber die Location war alles andere als gut und der Vermieter ein regelrechter Volldepp. Somit folgten wir dem Rat von 2 Deutschen die in Goa studierten und zogen am 31. nach Calangute Beach.

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Neujahr verbrachten wir am Strand und auf verschiedenen Parties in der Nähe des Strandes (fragen nach dem „Wo“ können leider nicht beantwortet werden). Der Silvester Nacht folgten 3 Tage abwechselndes Unwohlseins der 3 Teilnehmer und somit konnte nicht viel unternommen werden. Die ausgeliehenen Mopeds wurden jedoch trotzdem gut genutzt (fahrt nach Arambol Beach und Old Goa).

Uns stellten sich nur immer wieder die Fragen (welche bis heute unbeantwortet sind): Wo haben sich die Leute hin verlaufen? Wenn Goa ausgebucht sein soll, wo ist dann der Betrieb?

Am 5. flogen wir zurück nach Mumbai wo noch ein Tag Sightseeing auf dem Programm stand. Mumbai hat wirklich Stil und sollte auf keinem Indien Trip außer acht gelassen werden.

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Alles in allem hat die Indien Erfahrung unseren Horizont wieder um einiges erweitert und ich würde auch jederzeit wieder zurückkehren! Die oft gehörte Aussage „Indien, entweder man liebt es oder man hasst es“ konnten wir nach kurzer Beratung am Ende des Trips jedoch nicht bestätigen! Ein „hat 1A gepasst“ trifft die Sache eher auf den Punkt!

October 19, 2006

Siem Reap / Angkor Wat, Kuala Lumpur, Singapore, in 4 Tagen …

… und es hat alles 1A hingehauen. Wir (Stephan und ich) sind Do. abends von HKG nach Singapore geflogen und trafen dort den 5-Sterne Backpacker Stuhl, welcher schon eine zweiwöchige Tour rund um Singapore und KL hinter sich hatte. Nach einem BBQ Stingray auf dem Newton Food Market und 3 Stunden Bar-Tour durch Singapore hoben wir dann um 6 Uhr Richtung Kambodscha ab. In Siem Reap und unserem Guesthouse „Mandalay Inn“ angekommen, musste sich als erste Amtshandlung abgelegt werden. Am Nachmittag konnten wir dann mit dem Erwerb einer Tageskarte für den nächsten Tag schon in die Tempelanlagen rein. Fuer die kulturinteressierten unter euch: Angkor Wat ist eine der grössten Glaubensstätten weltweit. Sie wurde zum größten Teil in den Jahren 1113 bis 1150 unter der Herrschaft des Khmer-Königs Surjawarman II. erbaut. „Angkor“ bedeutet Stadt, „Wat“ ist das Khmer und Thai Wort für Tempel.

Unser Fahrer ‚Wait’ fuhr uns zu „Phnom Bakeng“ für den Sonnenuntergang anzuschauen. Farben und Atmosphäre waren schon beeindruckend. Da ein leichter Nieselregen auf uns herabfiel, bildete sich zu dem Lichtspiel auch noch ein kräftiger Regenbogen.

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Der Abend in Siem Reap selbst war recht ruhig da der gute Wait uns am nächsten morgen um 5 Uhr zum Sonnenaufgang abholten sollte, was er auch tat. Der Sonnenaufgang war nicht so spektakulär als der Untergang, aber der frühe Tagesbeginn ließ uns genügend Zeit alle sehenswerten Tempel an einem Tag abzuklappern. Hier eine gemischte Bild Dokumentation:

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1-3 Angkor Wat – Haupttempel, Stuhl beim Klettern (und in die Hose machen) auf Phimeanakas, in Hängematten abgelegt, Bayon, Bayon, Ta Prohm, Ta Prohm, Terrace of Elephants, Blick von unserem Guesthouse, Steuerwechsel, Bayon, Bayon und Stuhl mit Angkor Beer.

Unter http://www.world-heritage-tour.org/asia/kh/angkor/map.html kann man sich virtuell alle Tempel anschauen. Sehr interessant!

Am besten gefallen hat mir „Bayon“ einerseits wegen den Gesichtern und des mystischen und andererseits „Ta Prohm“ wegen der Unberührtheit und den Verwachsungen von Bäumen und Pflanzen.

Um 17 Uhr war es aber dann auch genug mit Tempel-Tourismus und wir fuhren wieder zurück in die Stadt.

Am nächsten morgen gönnten wir uns noch ein ausgiebiges Frühstücksbuffet im einem 5-Sterne Hotel (was sonst) bevor es mit Airasia um 11.40 nach Kuala Lumpur ging.

KL machte direkt einen guten Eindruck jedoch waren die 70 km vom Flughafen bis in die Stadt etwas lang. Nach einigen Sightseeing Highlights aßen wir noch die Besten Chicken Wings und fried Stingray  der Stadt bevor wir uns von Stuhl verabschiedeten und den Nachtzug nach Singapore bestiegen. Die 10 h - fahrt im kleinen Schlafabteil war zwar nicht das optimalste aber aushaltbar. In Singapore drückten wir uns mehr oder weniger noch ein paar Stunden rum bis wir um 14 Uhr wieder zurück nach HK flogen.

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Also Angkor Wat ist auf jeden Fall eine Reise wert! Leider wird ziemlich viel restauriert und die Anlage verliert meines Erachtens etwas an Charme. Also Beeilung!

Wenn ich die Bilder von Stuhl hab gibt es noch einen Nachschlag.

Gruss aus HK
Christoph

June 23, 2006

Hanoi mit Stuhl und Ralle

Wieder mal etwas Zeit gelassen mit dem Eintrag, aber besser spät als nie! Leider kann ich auch nicht so ausschmücken wie der werte Herr Müller da meine Zeit begrenzt ist und ich nicht 10 Std. im Flugzeug nichts anderes zu tun habe. Was jedoch nicht den qualitativ hochwertigen und geschätzten Eintag in Frage stellen soll.

Also nun zum Erlebten: Ralf und Stephan beehrten mich mit ihrem Dasein in HK vom 21.05.06 bis 03.06.06. Nach einer für mich ereignisarmen 1. Woche flogen wir samstags morgens um 9 Uhr nach Hanoi. Das um 7.20 erst der Wecker klingelte und wir um Haaresbreite den Flug verpasst hätten, wollen wir mal nicht an die große Glocke hängen. (Merke: wenn man um 7 Uhr am Flughafen sein muss – sollte man abends nicht bis 3 Uhr saufen gehen). Nichtsdestotrotz sind wir um 10 Uhr lokaler Zeit gelandet und hatten 50 min. später im Hilton Opera eingecheckt. Eine erste Erkundungstour führte uns schnell wieder zurück zum Pool, wo wir den Abend ausklingen ließen. Der folgende Tag sollte uns jedoch alle und zwar wirklich alle geplanten Sehenswürdigkeiten Hanois bescheren. Dank dreier Mopeds von mehr order weniger erfreuten Jungs. Sie gaben uns ihre fahrbaren Untergestelle nicht gerne, aber die 8US$ pro stück für den ganzen Tag reichten dann doch schließlich als Überzeugungsmittel.

Bei dem Ho Chi Minh Mausoleum angefangen, über den Tempel of Literature, cruisen durch das Old Quarter, hin zum Museum of War, aus der Stadt raus zum Museum of Ethnology (welches wir nicht gefunden haben), bis zu einem schönen Park und dann zurück in die Stadt. Wir waren froh in den Pool zu springen und die Jungs waren es, ihre Mopeds wieder heil in Empfang nehmen zu können.

Am nächsten morgen ging es mit dem Bus 3 Std. von Hanoi nach Halong City, wo wir für 35 US$ 2 Tage Halong Bay Rundfahrt mit Übernachtung auf dem Boot gebucht hatten. Leider spielte das Wetter nicht so mit und die Landschaft kam nicht so besonders gut rüber. Das Essen auf dem Boot war auch nicht so der Brüller und Stuhl weigerte sich sogar das Frühstück anzurühren, da er das erste Klasse Hilton Frühstücksbuffet mit Lachs und Schinken gewohnt war. Somit wurde auch der Begriff des „5-Sterne backpackers“ geprägt. Erklärung kann man sich denken!
Die Pix zu dem Trip sind links in das Photoalbum „Hanoi, Stuhl, Ralle“ gestellt. Die ersten 4 Bilder sind von meinem Balkon aus geschossen und die letzten 3 Schnappschüsse stammen vom diesjährigen Dragon Boat race.

Auf auf immer weiter, nie zurück!

Grüße aus HK

Christoph

May 15, 2006

Laos

Ein Gastbericht von Thaddäus Mueller

Laos, oh wunderbares Land unvergleichlicher Verschlafenheit, Zwischenschönheit nördlichst Kambodscha, westlichst Thailand, Hort und Herberge undurchdringlicher Dschungel- und Berglandschaften alsgleich freundlichst offener Einwohner – Dir gehören wir ganz für 5 hitzige Tage kurz vor dem ersten Maineumond. Wir, Chris, kreativer und äußerst erfahrener Asienreisender, an der Seite von Thad, gereiftes Talent im südostasiatischen Travelleben, erheben Anspruch auf totale Relaxation während einer, durch in Hong Kong dank günstig gelegener Feiertage, durch Verwendung von lediglich 3 Urlaubstagen arbeitsfrei gehaltenen ‚Fensterwoche’.

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Reise mit Zwischenfällen

Genuss, Ruhe und Zufriedenheit gepaart mit einem gesundem Maß ortsüblichem MDL = ohne Worte (beizeiten unterstützt von augenblicklich auftretenden Phasen von MKZ = Managerkurzschlaf) sollten die zentralen Parameter dieser friedlichen Erkundungstour werden. Unwissend über bevorstehende Herausforderungen wähnten sich die beiden Protagonisten (der zugänglicheren Lesbarkeit halber wird das Subjekt zukünftig auf die 1. Person Plural fixiert) nach einem späten Emirates-Ausflug aus dem Hafen der Düfte (wörtlich: Hong Kong) im Hafen der Ehebrecher und Un-Wohlgerüche (Krungthep a.k.a. Bangkok). Bekannt wie die Westentasche entschieden wir uns die kurze Nacht ausnahmsweise billardspielend in der – dem Leser sei überlassen ob rühmlich oder unrühmlich – Silk Bar, Kao San Rd zu durchzechen. Ein Weiterflug zu früher Stunde mündete in die Herausforderung, die 30 km von Udon Thani zum Grenzübergang und die 1.774 m Friedensbrücke über den Mekong zu bewältigen. Schnell waren 2 freundliche locals gefunden – ihren Aussage nach erfolgreiche Real Estate Agents und thailandweit tätig (wer’s glaubt) – die gegen freiwillig geleistetes Benzingeld den Weg antraten. Grenzgepflogenheiten der Region gewöhnt, erstaunte uns die einstündige Prozedur kaum, lediglich der von einer Amerikanerin als Blueberry Cheesecake interpretierte Vogelkot auf ihrem Rucksack konnte uns zu immer noch früher Stunde ein Lächeln entlocken.

Angekommen in Vientiane – wer Hauptstadt liest und Metropole erwartet, ähnelt dem, der China hört und Manieren ahnt (er wird enttäuscht)!, gaben wir uns in der flugs gefundenen skandinavischen Baeckerei am Hauptplatz einem herzhaften Frühstück hin. Keine Stunde später hatten wir nach kurzer strategischer Reiseplanung – das erste und herbeigesehnte Beerlao ist noch nicht konsumiert – unsere geplanten Begleiter, zwei 250 ccm Honda Baja gemietet. Die Anzahl der Sehenswürdigkeiten in Vientiane sind erwartungsgemäß überschaubar. Nicht auszulassen natürlich der Pha That Luang, die koenigliche Stupa, die das vergoldete Wahrzeichen der Stadt aus dem 16. Jahrhundert darstellt. Um den laotische Version des arc de triomphe, den Patou Xai ranken sich interessante Geschichten. So sollen die Baumaterialien von den Amerikanern den Laoten gratis für die Errichtung eines Flughafens (oder zumindest einer Landebahn, die wohl für den Vietnamkrieg strategische Wichtigkeit gehabt hätte) bereitgestellt worden sein. Das stolze Volk entschied sich jedoch für die ehrenvollere Verwendung fuer ihr Siegestor – die Nachfragen der Amerikaner während der Errichtung (Wie weit seid ihr schon mit der Landebahn? Fast fertig...) halfen hier nix.

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Eine kurze Orientierungsfahrt in der Kapitale brachte schon das erschütternde Ereignis. Ein unachtsamer laotischer Jeepfahrer übersah mich bei einem gewagten Überholmanöver seinerseits am Ortsausgang und schmetterte mich, Helm, Brille, Rucksack und Kotflügel vom Bike. Eine Schrecksekunde später am Straßenrand begreifen wir den Ernst der Situation: Überlebt!! (eigentlich Zeit fuer das erste Beerlao) mit etlichen Schürfwunden, einem kaum geschwollenem linken Knie und Totalschaden an der Honda. Die fix herbeigerufene Lao Polizei tat ihr bestes um zur Aufklärung des Unfalls beizutragen. Skurrilste Messungen von Fahrzeugstandorten und Straßenmarkierungen wurden dokumentiert (die wenig spaeter eintreffende International Police zeigte sich ebenfalls auf dem Englischniveau eines Vorschülers) und erklärte anschließend einstimmig den Falang (mich) zum Schuldigen. Nur Chris’ erfolgreichem Verhandlungsgeschick zu verdanken (mittlerweile waren Vermieter und Versicherungsdantler eingetroffen) konnten wir eine Einigung erzielen, die keine weiteren Zahlungen von uns erforderte. Ein kurzer Aufenthalt im Krankenhaus der Hauptstadt bestätigte die Lonely Planet-Warnung Spitäler nur in Thailand aufzusuchen vollkommen: X-Ray und andere Apparate waren Fehlanzeige, aber ein freundlicher Assistent des Assistenzarztes war bereit, ein paar abgelaufene Antibiotikumtabletten zu verteilen und mit stoischen Lächeln Jod auf die Wunden zu streichen. Bus statt Bike, so die trotz Senna-Ambitionen meinerseits gefällte Entscheidung, sollte unsere Stimmung dennoch weiterhin ungetrübt lassen. Omnipräsente und außerordentlich freundliche locals (Sabaidee-rufend = ‚Welcome’) und hilfsbereite Tuktukfahrer lassen uns Vientiane trotz Geschehnem im Guten verlassen.

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Relaxation now begins

Eine fünfstündige Busfahrt später in Richtung Norden, vorbei am Binnengewässer Nam Ngum und an atemberaubenden Landschaften, die uns bergig, grün, schlichtweg eindruckvollst überwältigten auf der durch Rebellenueberfaelle berühmt und berüchtigt gewordenen R13, fanden wir uns im Travellerparadies Vang Vieng wieder. Umgehend in den Xayoh Riverside Bungalows mit glänzendem Nam Song Blick eingemietet, adaptierten wir den verlangsamten Laoslifestyle zur Gänze. Kühles Beerlao zur Seite und zusätzlich abrupt aufkommender Hunger zwang uns zu einer umgehenden Untersuchung der lokalen Restaurants und Stüberl. Erstaunt, ja fast konsterniert, stellen wir fest, dass traditionelle Laos- und französische Spezialitäten (sofort waren wir von Vientiane an 4-5 Gänge inkl. Pate und anderen Köstlichkeiten gewöhnt) unerträglichem Travellerfrass weichen musste. Gleichzeitig hat sich in diesem Nest die Unart breit gemacht in jeder Lokalität Folgen von ‚Friends’ oder anderer, zumindest in Laos nicht adäquater, Serienproduktionen zu zeigen. Stets wusste ich jedoch diese kaum tolerierbare Begegenheit mit Protestschlaf zu beantworten – die uns ab spätestens Sonnenuntergang ereilende Müdigkeit tat ihr Übriges!

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Ausflüge in der bildschönen Umgebung führten uns über wilde Flüsse bis hin zu Höhlen, Wasserfällen und Karstbergen. Ein wahres Highlight wartete jedoch in Form des vielfach angepriesenen Riverfloating auf alten, aufgeblasenen Autoreifen. Gegen die geringe Seitenzahlung von 3 USD für Transport und Leihgebühr beginnt das Spektakel. Einige km vom Ortskern entfernt (gestärkt von exzellent gemixten Mulberryshakes in der Organic food farm), begaben wir uns in Begleitung dreier, durchaus sympathischer Kanadier- und innen auf die gemächliche Reise über den Nam Song. Die allgegenwärtige Verfügbarkeit von Beerlaos versüßte die 3 stündige Fahrt maßlos. Eine Symphonie unvertrauter Stille begleitet uns durch die nachmittägliche Sonne – ein gleichzeitiges Erlebnis von Einfalt und Einklang machte diesen Trip unvergleichlich.

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Eine mehrstündige Kayakfahrt im selbigen Fluss bescherte uns nebst unerträglichen Mitreisenden eine gemächliche Rückreise gen Süden. Zurück in der Hauptstadt suchten wir die von Mönchen betriebene Sauna- und Massagestation (in mitten eines Palmenbewachsenen Tempelgebäudes) auf und führten anregende Gespräche mit einem Schweizer Pärchen, das seit 9 Monaten auf Reisen ist. Ein abschließendes, mehrgängiges Menü in einem französischen Restaurant und gemütlicher Ausklang auf Terrassen bereitete uns auf das in Hua Hin, Thailand zu verbringende Wochenende vor.

Kurz aber knackig

Zurück in Bangkok bewegten wir uns mit organisiertem Taxameter ins königliche Seebad Hua Hin. Dort genossen wir zum gelungenen Abschluss noch 2 Strandtage und eine Partie Golf.

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Zusammenfassend lässt sich konstatieren: Abseits des kleinen Malheurs (das sich mittlerweile zu einem handfesten doppelten Kreuzbandriss entwickelt hat) brachte uns dieser Trip ziemlich nah an die totale Relaxation.

April 29, 2006

BKK & Koh Samui

Sorry mal wieder für die lange Funkstille! Erklärung: Der Februar war wettermäßig recht bescheiden und so war nicht wirklich viel geboten um irgendwas zu dokumentieren. Dann im März waren meine Eltern hier und wir in Bangkok (BKK) und Koh Samui wozu ich auch gleich berichte und jetzt der April war von meiner Tonsillectomy (Mandeloperation) geprägt. Diese fand am 07.04.06 im Adventist Hospital auf dem Peak statt. Das Krankenhaus ist eines der Besten am Platz und ich fühlte mich auch gar nicht wie in einem Krankenhaus sondern wie im Hotel. Die Operation selbst verlief ohne Komplikationen, jedoch hatte ich die 10 darauf folgenden Tage nicht so viel Spaß. Konnte fast nichts Essen da mit jedem Schlucken Schmerzen und alles was ich aß wie die Hölle brannte. Meine private Krankenschwester Aniko tat jedoch alles um mein Wohlbefinden zu verbessern. Danke noch mal an dieser Stelle.

Jetzt wieder fast 100% gesundet geht es heute Abend mit Thaddy nach Laos zu einer Woche Abenteuerurlaub. Seit gespannt auf den Bericht und die Pix.

So nun aber noch zu dem Trip mit meinen Eltern nach BKK und Koh Samui. Ich war ja jetzt schon mittlerweile 4 oder 5 mal in BKK, aber es ist immer wieder eine Reise wert. Am 1. Tag machten wir eine 3-stündige Klong Fahrt recht weit in den Norden von BKK und danach noch etwas Stadtbummel.

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Am 2. Tag war Palast Besichtigung und Thai Massage dran. Abends kam Patric aus Shanghai dazu und wir sind nach Koh Samui geflogen. Das Hotel (Amari Palm Reef) war 1. Klasse.  Nach einem Nachmittag Motorrad Trip muss ich aber sagen dass die Insel etwas unterhalb Phuket oder Koh Samet einzuordnen ist. Der Hauptstrand (Chaweng Beach) und das Partyleben sind jedoch besser als bei den zuvorgenannten. Genug gelabert hier sind die Pix:

Samui_amariSamui_pool1Samui_pool2Samui_sceneSamui_waterfallSamui_sunrise

 
Check auf jeden Fall in 2 Wochen noch mal für Laos.

Viele Grüsse

Christoph

February 06, 2006

Snowboarding in Japan

Lang ist's her dass ich mal wieder was ordentliches poste aber meine Schreibmotivation war ende letzten Jahres etwas im Keller. Aber ab sofort soll sich das wieder ändern, da jetzt auch wieder mehr los ist. Voraussetzung sind aber auch ein paar Komments von eurer Seite.

Jetzt aber zu den Tagen in Japan in chronologischer Reihenfolge:

Am 27.01.06 sind wir (Thaddy & ich) mittags in Tokyo angekommen. Nach einem Streifzug durch Shibuya

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sind wir nachts um 3 Uhr mit Gepäck Richtung Fischmarkt und haben uns dort erst mal mit frischem Sushi gekräftigt (wirklich das beste Sushi das ich bis jetzt gegessen hatte, die Dinger sind auf der Zunge zergangen). Dann sind wir über den Markt gelaufen wo um 4 Uhr morgens die Luft brennt und gefrorene Thunfische sich aneinander reihen. Die Versteigerung der Dinger haben wir leider nicht mehr gesehen. Natürlich auf dem Markt verlaufen, sind wir dennoch pünktlich zum (mit einem Holländer) vereinbarten Treffpunk um 5 erschienen, der uns mit seiner Karre in das Skigebiet mitnahm. Nach 4 std. Schlaf sind wir dann im verschneiten Hakuba wachgeworden.

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Hakuba liegt westlich von Tokyo und war bei den Olympischen Winterspielen 1998 Austragungsort von Cross-Country Skiing, Ski Jumping, Nordic Combined, Alpine Skiing (Men's and Women's Downhill, Combined Downhill und Super G). Überall sieht man noch die Olympia Zeichen oder auch oben auf der Piste das Häuschen wo die Skier beim Downhill losfahren. OK genug Background Info, also angekommen (wir hatten natürlich nichts reserviert) haben wir für die 1. Nacht erst mal in einem Backpacker eingecheckt. Da wir ja um 10 Uhr morgens schon da waren, die Sonne schien und ungefähr 3 Meter Schnee lag sind wir auch gleich auf die Piste. Beste Verhältnisse und Tiefschnee konnte mitgenommen werden. Am 2. Tag sind wir dann in das beste Hotel am Platz "das Mominoki" gewechselt. 140 Euro für’s Doppelzimmer pro Nacht ist ein Statement. Wir haben dieses Hotel ausgesucht da es einen Onsen im freien hat. Onsen sind natürliche heiße Quellen mit besonderem Wasser (dieser hatte einen PH Wert von 11.4 - wenn ich mich recht erinnere). Dieser Onsen mit einem Bier war auch die 1. Maßnahme die wir nach dem Boarden in angriff genommen haben.

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Am 3. Tag wurde das Wetter jedoch schlechter und es begann zu schneien, was natürlich das fahren nicht mehr so prickelnd machte. Der 4. und 5. Tag sah leider ähnlich bescheiden aus und so fuhren wir mittwochs abends, nachdem wir die Ausrüstung wieder abgegeben hatten, erst mit dem Bus nach Nagano und dann mit dem Schnellzug (Shinkhansen) nach Tokyo. Dort waren wir abends noch eine Runde durch die Bars und durften uns bei Stefan für die eine Nacht noch niederlassen. Donnerstag waren wir nur noch beim bekanntesten Tempel in Tokyo und sind dann um 3 mit dem Zug wieder Richtung Flughafen gefahren.

Alles in allem ein relaxter und gelungener Trip, jedoch auch nicht ganz billig. Man kann in Tokyo so ca. 20% mehr auf Deutschlandpreise rechnen. Besonders das Taxifahren haut rein - nach 5 minuten ist man gern mal auf 20 Euro. Wobei im Skigebiet vom Essen oder Liftpass nicht viel Unterschied zu einem Gebiet in Österreich festzustellen war.

Es gibt mal wieder keine Frauen auf den Bildern da die vielen hübschen Japanerinnen leider nichts von uns wissen wollten!!!


Viele Gruesse und alles Gute im Chinesischen Jahr des Hundes.

Christoph

 

December 22, 2005

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch in 2006

Xmas

November 27, 2005

Nix Neues zu berichten

Hier sind nur ein paar Photos vom letzten Boot Trip, Wandern auf HK Island und passend zum 1. Advent von meinem prall gefüllten Adventskalender.

Viele Grüsse aus HK
Christoph

FahneLeuteWodkajpg
SpeedboatShekoCalender

October 18, 2005

Formel 1 in Shanghai

Diese Impressions Geschichte wird langsam langweilig deshalb gibt’s die nächsten Einträge wieder mir einer ordentlichen Überschrift ... so wie diese! Aber zu den letzten 3 Tagen zurückzukommen. Meine Einstellung zu Shanghai hat sich leider auch auf diesem Trip nicht besonders gebessert. In meinen Augen läuft es dort genauso ab wie in jeder anderen chinesischen Großstadt auch. Dieses ganze „Shanghai is so cosmopolitan“ … alles bullshit … es gibt ein paar nette Bars, Restaurants und einen Transrapid aber sobald man dort rauskommt muss man immer noch als erstes 10 min mit dem Taxifahrer diskutieren ob er nun den Taxameter anmacht oder nicht. Wenn man sich die 2 Einträge von vor fast genau 2 Jahren durchliest stellt man schnell fest, dass ich mit der Stadt auch damals nicht wirklich warm geworden bin. Shanghai 10/2003 (1) Shanghai 10/2003 (2). 

Jedoch muss man wie immer das Beste daraus machen und das haben wir ja dann auch oder wie Thaddäus so schön zu sagen pflegte: "It doesn't matter where you are, all that matters is who you with". Der Freitagabend war kurz, gut und schmerzlos. Als erstes gutes Dinner in einem japanischen Restaurant und dann Bar Rouge mit einem super Blick auf den Bund. Samstags ging nicht soviel da wir ja auch für das Rennen sonntags früh raus mussten. Die Rennstrecke lag ca. 1 Std. mit dem Bus außerhalb der Stadt. Busse dorthin und an der Strecke war alles recht gut organisiert ABER es gab um 2 schon kein Essen mehr und ab 3 Uhr kein Bier! Die Chinesen haben’s halt einfach noch nicht drauf! Das Rennen selbst war recht interessant, aber das nächste Mal reicht ein Rasenplatz auch vollkommen aus! Wir saßen an einer Spitzkehre und hatten einen ganz guten Blick auf das geschehen. Vor dem Rennen gaben wir noch eine kleine Pressekonferenz unsererseits.

BundShanghai_f1Press_conferenceBoxenluderSchumiAbschlepp

Danke an Patric noch mal für Kost und Logis. Ich hoffe dich dann bald mal wieder in HK begrüßen zu dürfen und dann wird mal richtig weggegangen nicht so 0815 wie in SHA!!!

Viele Grüsse

Christoph

September 19, 2005

Bali impressions

Sorry für die lange Funkstille aber nachdem Daniel weg war musste ich erst mal entspannen und zu Aniko's Zeit hier bin ich auch nicht dazu gekommen einen neuen Eintrag zu schreiben. Aber jetzt gibt’s exklusiv die Bali Eindrücke: also wir sind am 3.09. Samstags mit Singapore Airlines dort runter geflogen und die ersten 3 Tage ins Ramada Bintang Resort eingecheckt! Da gab’s mal überhaupt nix auszusetzen top Zimmer, top Pool, top Anlage. Das Hotel liegt am Tuban Beach südlich von Kuta. Strand war jedoch nur soso (Strände sind auf Bali eh nicht so "traumhaft" da die Wellen recht hoch sind und immer eine gute Strömung dich rauszieht also zum schwimmen nicht so toll (da ich jedoch immer mit dem surfbrett draußen war, war's OK)) aber wir waren eh nur 1 Tag dort und am 2. Tag dann im Süden der Insel unterwegs. Zum Uluwatu Tempel und dann Dreamland Beach der Beste den ich auf Bali gesehen hab. Am nächsten Tag sind wir nach Ubud ins Landesinnere. Welches als Künstlerdorf bekannt ist. Kunst war dort aber es war nicht wirklich was besonders. So sind wir in den Monkey Forest, ein bisschen durch die Strassen gelaufen und dann ab in ein Spa 2 Std. Massage gemacht. Am nächsten morgen dann nach Benoa zum Hafen für nach Lembongan (kleine Insel südöstlich von Bali) überzusetzen. Dort checkten wir ins Coconut Beach Hotel ein. 1A Bungalows mit Meerblick und super Pool. Lembongan selbst ist ein 1-2 Tage Ausflug wert aber dann reichts auch weil essenstechnisch nicht viel ging und die eine Bar auch um 10 zugemacht hat. Wieder zurück auf Bali verbrachten wird die 2 letzten Nächte noch im All Seasons Hotel am Legian Beach. Das Hotel hatte gerade erst am 01.09.05 sein Grand opening d.h. alles top modern und neu. Obwohl viele Hotels voll waren ging abends auf Bali nicht wirklich viel. Unter der Woche wurden die Bordsteine um 22 Uhr hochgeklappt und am WE um Mitternacht. Also die ultimativen Pluspunkte an Bali sind: Man kann immer vorzüglich dinieren für moderate Preise und die Sonnenuntergänge sind wirklich traumhaft. Herausstechend definitiv auch KuDeTa (Restaurant in Seminjak).
Alles in allem ein perfekter Trip den man hätte nicht besser machen können. Ich denke die Bilder sprechen für sich.
Uluwatu_tempelUluwatu_tempel2Coconut_beach3
Coconut_beach4Coconut_beach1Coconut_beach2
Surf_1LebonganHotel_ubud
DreamlandSunset2Sunset1